04.04.2024 „Klima schützen, Sonne nützen!“

Rundgang und Gesprächsforum am 4. April 2024 zum Umstieg auf umweltfreundliche Energie in Floridsdorf.

Inserat zur Veranstaltung mit dem Text "Klima schützen, Sonne nützen! und einigen Eckdaten
Lukas Hammer (Bildmitte) mit den Floridsdorfer Grünen bei einer Aktion zur Photovoltaik am Pius Parsch-Platz
Treffpunkt am 4. April um 17 Uhr beim Biotop in der Autofreien Siedlung

Wir laden herzlich ein zu unserer Diskussionsveranstaltung „Klima schützen, Sonne nützen!“ mit NR-Abg. Lukas Hammer, Klimaschutz- und Energiesprecher der Grünen.

Rundgang und Diskussion am 04.04.2024 um 17 Uhr

Wann: Donnerstag, 4. April 2024 von 17 bis 19 Uhr
Treffpunkt: 17 Uhr beim Biotop in der Autofreien Siedlung; nach dem Rundgang gibt es eine Gesprächsrunde im Gemeinschaftsraum „Aquarium“, Nordmanngasse 25-27, 1210 Wien.

In den letzten beiden Jahren wurden mehr Photovoltaikanlagen und Windräder gebaut als je zuvor. Es braucht aber noch mehr Tempo, um Österreich stärker aus der Energiekrise zu führen. Eine wichtige Maßnahme der Bundesregierung war, den Bau von Photovoltaik-Anlagen auf privaten Wohnhäusern und Firmengeländen noch einfacher und schneller zu machen und mit einer erheblichen Förderung zu unterstützen.

Während es in den Bundesländern zu einem rasanten Anstieg beim Ausbau an Photovoltaikanlagen gekommen ist, hinkt Wien deutlich hinterher. Doch warum es ist hier so schwer, von Gas auf umweltfreundliche Energieformen zu wechseln? Bei unserer Diskussionsveranstaltung wollen wir die Möglichkeiten beleuchten, die es gibt und gemeinsam überlegen, wie man Hindernisse überwinden kann.

Konkrete Erfahrungsberichte aus Floridsdorf:

  • Susanne wohnt in einer Gemeindebauwohnung in der Großfeldsiedlung. Sie wünscht sich eine Photovoltaikanlage für ihren Bau. Einerseits, um die Stromkosten zu senken. Und andererseits, aus Klimaschutz-Gründen. Das Flachdach des Gemeindebaus würde sich hervorragend für eine Photovoltaikanlage eignen. Doch Wiener Wohnen reagierte nicht auf ihre mehrfachen Vorschläge. Bei der Einreichung ihrer Idee beim Wiener Klimateam gab es dann zumindest eine Ablehnung mit der Begründung, Wiener Wohnen würde ohnehin sehr viel anderes für den Klimaschutz tun.
  • Sandra hat eine Eigentumswohnung im Citygate. Bei der letzten Eigentümer-Versammlung im Winter 2023 haben sich viele Eigentümer:innen für die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach ausgesprochen. Doch der Mehrheitseigentümer EBG lehnt das leider ab – aus Haftungsgründen.
  • Silvia wohnt in einem Genossenschaftsbau der Sozialbau in der Gerasdorfer Straße. Laut dem Solarpotenzialkataster der Stadt Wien würde sich die Wohnhausanlage optimal für einen Photovoltaik-Standort eignen. Doch die Korrespondenz einer Vielzahl an Mieter:innen mit der Wohnbaugenossenschaft erweist sich bislang als mühsam und erfolglos.
  • Gerda wohnt in der Autofreien Siedlung. Dort wurden durch Eigeninitiative bei einem Drittel aller Wohnungen auf ihrer Stiege Photovoltaik-Panelen am Balkon errichtet. Seither wird mit Begeisterung verglichen, wie viel Strom täglich ins Netz eingespeist werden kann.