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am 5. Dezember

Die 80. Landesversammlung bringt entscheidend Neues für die Wiener Grünen

Brigitte Parnigoni - Am 1. Dezember fand im Floridsdorfer Colosseum XXI die Landesversammlung der Wiener Grünen statt. Nach dem Abschluss einer erfolgreichen Spitzenwahl folgten weitere Weichenstellungen für die Zukunft.

Birgit Hebein lädt alle ein, die Zukunft der Wiener Grünen mit ihr zu gestalten.

Nach einer Begrüßung durch Maria Vassilakou kam Birgit Hebein unter Standing Ovations auf die Bühne. Sie hatte die jüngst durchgeführte Spitzenwahl ja für sich entschieden und wird Maria Vassilakou als Nummer 1 der Wiener Grünen und Vizebürgermeisterin von Wien nachfolgen; ein genauer Zeitplan steht noch nicht fest.​

Sie hielt ihre erste mit Spannung erwartete Rede in dieser Funktion: Bisher schon Sozialsprecherin der Grünen im Gemeinderat steht sie natürlich auch weiterhin für dieses ihr Herzensanliegen. Ein weiteres Anliegen ist für sie, die sich eindeutig zu linker Politik bekennt, die Feminisierung von Politik. Und insbesondere in Bezug auf diese beiden politischen Zielsetzungen sagt sie: "Jeder Mensch ist gleich viel wert". Und so sieht sie soziale, feministische und ökologische Themen untrennbar miteinander verbunden.



Sowohl Maria Vassilakou als auch ihre MitbewerberInnen um die Grüne Spitze in Wien versichern ihr ihre volle Unterstützung!​​


In weiterer Folge wird bei der Landesversammlung ein neuer Landessprecher gewählt. Peter Kristöfel folgt damit Joachim Kovacs, der bereits im Sommer die Funktion aus privaten Gründen zurück gelegt hatte, nach. Er führt damit die Partei in eine spannende, neue Zukunft: Der neue Modus der Spitzenwahl ist nur eine Neuerung der Grünen Wien. Auch die Organisationsstruktur soll neu gestaltet werden; dieser Prozess ist mir viel Einsatz noch im Laufen.


Jedenfalls soll auch der Wahlmodus für weitere Listenplätze bei der nächsten Wienwahl neu gestaltet werden, wobei die Kriterien dafür insbesondere eine paritätische Repräsentanz der unterschiedlichen Strömungen in der Partei, Briefwahlfähigkeit und Resistenz gegen taktisches Wählen sind. Mit großer Mehrheit fiel die Entscheidung auf das Single Transferable Vote System, wodurch in Zukunft für die Erstellung einer Liste ab Platz 2 nur mehr ein Wahlgang nötig sein wird.​​ Hier eine kurze Erklärung des neuen Wahlmodus'​.


Weitere Entscheidungen des Tages betrafen die Wiener Delegierten für den Erweiterten Bundesvorstand (EBV), den Finanzlandesreferenten, die Kontrolle und eine Reihe von eingebrachten Anträgen.

Besonders erfreulich war, dass der Antrag auf Grüne Teilhabe (Inklusion), den das Floridsdorfer Mitglied Jürgen Schwingshandl eingebracht hatte, einstimmig angenommen wurde!

Gemeinsam mit unserer neuen Spitzenkandidatin Birgit Hebein wollen auch die AktivistInnen und MandatarInnen aus Transdanubien voll durchstarten!