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am 21. März

Gesprächsforum zum Thema "Neues Erwachsenenschutzgesetz"

Brigitte Parnigoni - Mehr Rechte für Menschen mit einer Beeinträchtigung, die rechtliche Hilfe und Unterstützung brauchen, bringt das neue Erwachsenenschutzgesetz. Es stellt den betroffenen Menschen in den Mittelpunkt, um Autonomie, Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit möglichst lange und umfassend zu erhalten.

Wer sich selbst nicht mehr vertreten kann, wurde bisher zumeist von einem Sachwalter betreut. Mit großer Sorgfalt und unter Beteiligung  der betroffenen Menschen wurde nun das Erwachsenenschutzgesetz entwickelt und verabschiedet, das mit Juli 2018 in Kraft tritt.



Wenig wurde bisher danach gefragt, was sich die Betroffenen wünschen. Was sie tatsächlich brauchen und wie sie gut vertreten werden, wird nun gemeinsam in einem Clearing-Verfahren ermittelt. So geht Gesetzesentwicklung gemeinsam mit Betroffenen!​

Betreuung für Menschen mit Beeinträchtigung

Besonders interessant war der mehrjährige Entwicklungsvorgang für dieses Gesetz. In jeder Phase wurden Menschen mit Beeinträchtigungen ebenso eingebunden wie ihre Angehörigen. Gehört zu werden und mitbestimmen zu können war das Ziel dieser Arbeitssitzungen.

Dass dieses Gesetz auch in einer "Leichter Lesen-Version" zur Verfügung steht, ist dabei eine Selbstverständlichkeit.  Es ist auf Druck durch die Behindertenorganisationen gelungen, die notwendigen Finanzmittel für die nächsten zwei Jahre zu sichern. Sie sind eine Voraussetzung dafür, dass betroffene Menschen tatsächlich vertreten werden können.