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am 29. Dezember 2018

Unsere Herausforderungen 2019

Heinz Berger, Wolfgang Parnigoni - Angesichts von Klimakatastrophen, Sozialabbau und der Zerstörung fundamentaler Menschenrechte spüren wir täglich, wie sehr eine entschlossene ökologische, solidarische und emanzipatorische Opposition in Österreich fehlt.

Da die Oppositionsparteien im Nationalrat mehr mit sich selbst als mit der Kritik an den Irrwegen der Bundesregierung beschäftigt sind, versuchen grüne Landes- und Bezirksorganisationen und unsere BundesrätInnen als kritisches Korrektiv einzuspringen, was aber ohne tatkräftige Unterstützung aus der Zivilgesellschaft kaum zu leisten ist.

Auch im Bezirk brauchen wir Verstärkung, um nach den mühsam errungenen Erfolgen der letzten Jahre (Landschaftsschutzgebiet Floridsdorf, Ausbau des öffentlichen Verkehrs, Schutzzone im Bezirkszentrum, …) auch weiter zielstrebig für Ökologie, ein menschliches Miteinander, kulturelle Vielfalt, qualitätsvollen, leistbaren Wohnraum und attraktiven, zukunftsfähigen Verkehr arbeiten zu können.

  • Begrünung des Bezirks (Maßnahmen fürs Mikroklima, Fassadenbegrünung, Brunnen, etc.)
  • Ressourcenschonender Umgang mit der Natur; Reparieren statt Wegwerfen
  • Fußgänger-/Begegnungszone Bezirkszentrum
  • Natur-/Tierschutz, Landschaftsschutzgebiet, Ziesel in Stammersdorf, Beißkorbpflicht für Hunde​ ...
  • Sichere Radverbindungen und ausreichend Abstellanlagen (Lückenschlüsse und Erweiterungen in allen Bezirksteilen); Aufhebung der Benützungspflicht für konfliktreiche Radwege
  • Sicherungsmaßnahmen für Schulwege
  • Verkehrsberuhigung, Citymaut, Parkraumbewirtschaftung
  • Ausbau des ÖV (Straßenbahn und Bus; Öffi-Jahresticket/Ostregion)
Verkehrsberuhigung Solarcity
  • Stadtplanung (Stadterweiterung Donaufeld)
  • Neugestaltung des Straßenzuges „An der Oberen Alten Donau“​
  • Überbauung von Gewerbeparks
  • Lobauautobahn (NOBAU)
  • Keine B232​
  • Kein Alkoholverbot am Floridsdorfer Bahnhof; Ausbau der sozialen Betreuung
  • Sicherstellen der ärztlichen Versorgung der Bezirksbevölkerung
  • Festhalten am Wiener Standard  der Mindestsicherung
  • Keine Abschaffung der Notstandshilfe
  • Sicherung/Ausbau von Bildungseinrichtungen

Wir werden uns weiterhin mit konstruktiven Vorschlägen und aktiver Mitarbeit in Kommissionen, Ausschüssen und Arbeitsgruppen im Rahmen der Floridsdorfer Bezirksvertretung in die politische Arbeit einbringen. Fehlentwicklungen werden wir gegebenenfalls auch weiterhin kritisieren und sinnvolle und zielführende Alternativmaßnahmen vorschlagen.

Bis zu den nächsten Wiener Wahlen streben wir auch eine personelle Erneuerung in der Bezirksvertretung an, was auch eine Chance bietet, den rasch wachsenden Bezirk Floridsdorf nachhaltig mitzugestalten.

Das Wer, Wann, Was, Wo, Wie hierzu wird am 26. Jänner 2019 in einem kleinen Kreis von Grünen und engagierten Leuten aus der Zivilgesellschaft im Rahmen unserer Jahresklausur besprochen  werden.​