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am 10. Jänner

B232: Bei einem Bau droht in Donaufeld ein Verkehrskollaps

Heinz Berger - Seit 2007 hat sich die „Verkehrsinitiative Donaufeld“ mit kräftiger Unterstützung der Floridsdorfer Grünen erfolgreich für eine Beruhigung des motorisierten Individualverkehrs und für einen Ausbau des öffentlichen Verkehrs eingesetzt. In überregionaler Zusammenarbeit mit anderen Bürgerinitiativen (Siedlung Draugasse) wandte man sich konsequent gegen die geplante Errichtung der Bundesstraße B232.

Dieses Feld – rechts im Bild der Teresa-Tauscher-Park – bildet die letzte Barriere gegen eine „Autolawine“ .

Die Widmung dieser Nord-Süd-Verbindung zwischen dem Rendezvousberg an der Landesgrenze in Stammersdorf und der B3 (Angyalföldstraße) in der Nähe des damaligen Schicht-Werks erfolgte Stück für Stück​ in den 1990er-Jahren. Die Errichtung der B232 würde eine Einfallsschneise ins Donaufeld öffnen, die den ohnehin schon überbordenden Verkehr quer durch die Wohngebiete an der Leopoldauer Haide schleusen würde.

Da es gegen den nördlichsten Teil der Straße, an der Wohnanlage Gerasdorfer Straße 153/Draugasse vorbei, seit Jahrzehnten Widerstand gibt, existieren bis jetzt –  vom Gaswerk Leopoldau (Tauschekgasse) nach Süden – der Straßenzug Richard-Neutra-Gasse – Josef-Brazdovics-Straße, und als südlichstes Stück die Hans-Czermak-Gasse. Lediglich ein Feld entlang des Teresa-Tauscher-Parks zwischen Leopoldauer Straße und Satzingerweg, östlich der Seniorensiedlung „Fortuna“ und der „Edelstein-Siedlung“, verhindert noch eine „Autolawine“.


Bei Beseitigung dieses Hindernisses für den Durchzugsverkehr würde die Kreuzung Donaufelder Straße/B3, die heute bereits überlastet ist, noch vor der Besiedlung des Stadtentwicklungsgebietes Donaufeld völlig aus dem Ruder laufen, und die AnrainerInnen würden noch mehr Schadstoffen ausgesetzt.​

Über die Kreuzung Hans-Czermak-Gasse/Angyalföldstraße, beim ehemaligen Areal der Schicht-Werke, würde der Durchzugsverkehr in die B3 münden. (Bild rechts)


Es wäre wirklich viel vernünftiger, die derzeit von einigen Parteien in Floridsdorf – z.B. in der Bezirksvertretungssitzung am 13. Dezember 2017, anlässlich einer Widmung im Bereich Gerasdorfer Straße – wieder entfachte Diskussion über die Hochleistungsstraße gleich wieder einzustellen, und das (ohnehin kaum verfügbare) Geld für dringend notwendige soziale oder ökologische Infrastruktur zu verwenden!