Bezirke
Navigation:
am 10. November

Das sind die Ergebnisse aus der Verkehrskommission!

Erwin Toth-Isaszegi - In der Floridsdorfer Verkehrskommission wurde eine Fülle von Anträgen beraten. Die letzte Sitzung hatte eine Rekordlänge von vier Stunden. Das sind die Ergebisse zu unseren Grünen Anträgen.

​In Floridsdorf sind die Ressourcen zwischen Fußgänger*innen, Rad, Öffentlichen Verkehr und dem motorisierten Individualverkehr häufig nicht gerecht verteilt.
Wer das zugunsten des Umweltverbundes verbessern will, braucht einen langen Atem und viel Durchhaltevermögen.

​​Die letzte Sitzung der Verkehrskommission fand im September statt. Eine Fülle von Anträgen stand in der Verkehrskommission auf der Tagesordnung. Die Sitzung dauerte fast vier Stunden und war die bisher längste in dieser Periode. Mit der Abstimmung in der Bezirksvertretungssitzung sind die Ergebnisse nun offiziell.

​Wir informieren über die Ergebnisse der Grünen Anträge, und warum es bei manchen zu einer Umsetzung kommt, und bei anderen nicht.


  • Der Antrag für eine Rampe von der Skrauptstraße zum Heinz-Nittel-Hof, um eine leichtere Feuerwehrzufahrt​ und mehr Barrierefreiheit zu ermöglichen, wurde von uns zurückgezogen. Es stellte sich heraus, dass die Schranke, die die Zufahrt für Kfz verhindert, mit einem einfachen Universalschlüssel öffnen lässt und da bestand die Befürchtung, dass nach der Errichtung der Rampe vermehrt Autos auf den Gehwegen durch den Gemeindebau fahren würden.
  • Verkürzung der Räumzeit für Radfahrende an der Kreuzung Julius-Ficker-Straße / Sandauergasse: Dieser Antrag wurde vertagt. Er wird noch von den Magistratsabteilungen 33 und 46 überprüft.
  • Sicherung des Schulweges auf der Franklinstraße und Umgebung: Dieser Antrag wurde nach langer Diskussion von uns zurückgezogen, da uns zugesichert wurde, dass gleichzeitig mit dem
    neuen Schulcampus in der Hinaysgasse auch ein Verkehrskonzept erstellt werden soll.
  • Einrichtung einer 30km/h-Zone in der Erbpostgasse und In den Gabrissen: Auch dieses Anliegen wird noch von der MA46 überprüft und wurde daher vertagt.
  • Fußgängerquerung an der Gerasdorfer Straße/Grellgasse an der Bushaltestelle „Allissen“: Dieser Antrag wurde für „erledigt“ erklärt, da eine Zählung der querenden Fußgänger*innen ergeben hat, dass es zu wenige sind, um einen Schutzweg zu rechtfertigen. Wir werden diesen Antrag wieder einbringen, wenn die Siedlung Grellgasse fertiggestellt ist und sich damit die Frequenz der querenden Fußgeher*innen erhöht.
  • Verstärkte polizeiliche Kontrollen in der Nordmanngasse gegen illegalen Durchzugsverkehr: Es wurde mehr kontrolliert, abgemahnt und gestraft. Der Durchzugsverkehr ist allerdings weiterhin da, und die Polizeikontrollen können nicht rund um die Uhr erfolgen. ​
    Wir Grüne haben daher in der Sitzung der Bezirksvertretung am 3. November 2021 einen Antrag zur Errichtung von Pollern in der Nordmanngasse eingebracht, da die Polizeikontrollen keine Ergebnisse zeigen und es offensichtlich ohne bauliche Maßnahmen nicht geht. Dieser neue Antrag wurde der Verkehrskommission zur Beratung zugewiesen.​
  • Umbenennung der Haltestelle „Doeltergasse“ in „Zehdengasse“: In einer schriftlichen Stellungnahme wurde dieser Vorschlag von den Wiener Linien abgelehnt. Wir haben dafür plädiert, dass in der nächsten Sitzung ein Vertreter der Wiener Linien persönlich dagegen argumentiert. Der Antrag wurde vertagt.
  • Verlängerung der Betriebszeiten der Linie 32A nach Strebersdorf: In der letzten
    Verkehrskommission wurde uns von der zuständigen Dienststelle persönlich ein Probebetrieb am Wochenende, indem die Linie 32A an Sams-, Sonn- und Feiertagen bis Betriebsschluss nach Strebersdorf verkehrt, versprochen. Jedoch wurde in der letzten Verkehrskommission in einer schriftlichen Stellungnahme kein Wort über einen möglichen Probebetrieb verloren. Wir und die ÖVP, die einen ähnlichen Antrag zu diesem Antrag einbrachte, freuen uns einem Vertreter*in dieser Dienststelle in der nächsten Sitzung willkommen zu heißen.
  • Verlängerung der Buslinie 510 bis Strebersdorf Bahnhof: Dieser Vorschlag wird von
    der zuständigen Stelle in einer schriftlichen Stellungnahme abgelehnt. "Die Begründung ist, dass sie aus Kostengründen keinen zusätzlichen Bus einsetzen wollen, und dass die Busfahrer*innen aus arbeitsrechtlichen Gründen die Stehzeit von 19min am Strebersdorfer Platz einhalten müssen.​

In diesem Bericht sind die einzelnen Statements der anderen Parteien nicht enthalten, da Ausschüsse und Kommission nicht öffentlich sind. Die Ergebnisse der Diskussion veröffentlichen wir aber sehr gerne!