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am 16. Mai

Der Radweg innere Brünnerstraße – ein Floridsdorfer Märchen mit offenem Ende!

Wolfgang Parnigoni - Nachdem BV Papai 2017 noch für das Projekt war kam dann für die Umsetzung der bereits vorliegenden Pläne sein absolutes Nein!

Türkis-Grün gibt Geld für Radwege

Der Radverkehr in Wien boomt – coronabedingt nutzen auch die FloridsdorferInnen vermehrt das Fahrrad nicht nur in der Freizeit sondern zur Erledigung ihrer notwendigen Vorhaben. Mobilität mit ausreichend Abstand ist sichergestellt.

Die grün-türkise Bundesregierung verzehnfacht ihren Budgetansatz und stellt für 2020 46 Millionen Euro zum Ausbau der Radinfrastruktur in Österreich zur Verfügung.

Sicheres Radfahren in Floridsdorf ist oftmals nur mit Umwegen möglich. Das Angebot des Parlamentes also zu nutzen wäre ein Gebot der Stunde!

Nicht aber im Roten Floridsdorf

Ein aktuelles Beispiel des Versagens der Politik im Bezirk zeigt uns das eben vorgestellte Programm der grünen Vizebürgermeisterin Birgit Hebein: 30 Radprojekte wie Radwege oder Fahrradstraßen werden heuer in Wien umgesetzt.

Was davon in Floridsdorf? Leider Null, Nichts, Nada! Prager-, Brünner- und Donaufelder Straße könnten durchgehende Radwege aus den dezentralen Bezirksteilen in das Bezirkszentrum brauchen. Keine Initiative seitens des verantwortlichen Bezirksvorstehers. Das genaue Gegenteil ist geschehen: seitens der MA 28 liegt für die innere Brünner Straße ein fertiges Konzept auf dem Tisch, das anfänglich von BV Papai sogar befürwortet worden ist. Auch von der zuständigen Stadträtin (Hebein) gab es eine Finanzierungszusage für den Abschnitt von Am Spitz bis zur Katsushikastraße (B3). Und als dann klar war, dass der Radweg möglicherweise im Wahljahr zur Errichtung käme, gab´s plötzlich ein klares „Nein!“ seitens des Bezirksvorstehers. Ein solches Projekt würde nur den Grünen nützen und könne daher in einem Wahljahr keinesfalls umgesetzt werden. Dem politischen Mitbewerber ist kein Vorteil einzuräumen! Die wirklich Leidtragenden am Fehlen einer ausreichend sicheren Radinfrastruktur, die in Floridsdorf Lebenden müssen weiter warten!


Die zur Verfügung gestellten Geldmittel sind in den 22. Bezirk gewandert – dort wird jetzt der Radweg Wagramer Straße errichtet. Schön für die Donaustädter; es sei ihnen vergönnt. Blöd nur für die Floridsdorfer*innen - Heuer leider Pech gehabt!

Am 11.Oktober 2020 hätte die „Pechmarie“ die Möglichkeit mit ihrer Stimme die politische Zukunft im Bezirk zu ändern. Aus Parkplätzen könnten Radwege werden; die „Pechmarie“ könnte sich zur „Goldmarie“ entwickeln! Wir Grüne würden das wollen!