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am 24. April

Floridsdorf - Stiefkind bei den Radprojekten

Erwin Toth-Isaszegi - Während unser Nachbarbezirk, die Donaustadt, vier neue Radwege und eine Fahrradstraße bekommen soll, erhält Floridsdorf nur 300 m neuen Radweg.

Visualisierung des geplanten Radweges auf der Wagramer Straße durch die Mobilitätsagentur

Der Lückenschluss auf der Hans-Czermak-Gasse ist für Floridsdorfer Verhältnisse ein sehr ambitioniertes Ziel im Radwege-Ausbau. Auf einer Straße mit Tempo 50 einen baulich getrennten Radweg zu errichten grenzt fast an Luxus, wenn man sich die restlichen Straßen ansieht (Brünner Straße, Prager Straße, Donaufelder Straße, …). Jedoch im Vergleich zum 22. Bezirk sind diese gut 300 m, höflich ausgedrückt, ein sehr zurückhaltendes Ziel, vor allem in Anbetracht auf den Bau des Radweges auf der Wagramer Straße.

Geld für Radweg Brünner Straße jetzt für Radweg Wagramer Straße?

​Wir im Bezirk besitzen ebenfalls eine gleichwichtige Straße wie die Wagramer Straße, die einen baulich getrennten Radweg dringend benötigt. Diese Straße ist die Brünner Straße. Für sie existieren bereits fertige Pläne für eine Radverbindung, die schon in der Verkehrskommission präsentiert worden sind. Auch die Finanzierung des Projekts durch die Stadt war gegeben. Doch die Pläne wurden nie umgesetzt. Da ist die Annahme, dass das Geld für den Radweg von der Brünner Straße auf die Wagramer Straße gewandert ist, nachvollziehbar.

Es bräuchte aber solche Pläne, die auch umgesetzt werden, wie bei der Wagramer Straße, auch für alle anderen Hauptrouten unseres Bezirks. Deshalb fordern wir 21 Radprojekte für den 21. Bezirk!​