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am 22. September

Floridsdorf verzichtet auf Radweg, die Donaustadt freut sich!

Heinz Berger - Eigentlich gab es bereits 2018 fertige Pläne für einen Radweg auf der inneren Brünner Straße, aber leider wurde dieses Projekt im letzten Moment vom Bezirk abgelehnt. Die Donaustadt nützte die frei werdenden Ressourcen und freut sich jetzt über die der Umsetzung des Radwegs auf der Wagramer Straße.

Der Radverkehr erlebt  coronabedingt weltweit einen nie gekannten Boom. Auch unsere Bundesregierung unterstützt das heuer mit EUR 46 Mio zum Ausbau der Radinfrastruktur in Österreich. Für den Abschnitt von Am Spitz bis zur Katsushikastraße (B3) gab es bereits eine Finanzierungszusage von Vizebürgermeisterin Birgit Hebein für einen beidseitig baulich getrennten Radweg, aber im roten Floridsdorf verzichtet man aus Angst vor der mächtigen Autolobby „großzügig“ sowohl auf die Finanzierung des Rathauses, als auch auf eine Unterstützung durch den Bund.

Dabei ist die Brünner Straße nur eine der Hauptverkehrsrouten ohne Radweg, auch die Donaufelder und die Prager Straße brauchen dringend einen baulich getrennten Radweg. Heute ist Radfahren dort äußerst gefährlich, dabei sind die Straßen dort durchaus breit genug für die Errichtung von Radwegen (vgl. https://www.dfz21.at/dfz/radfahren-auf-der-prager-strasse-kein%E2%80%88spass/). Wir werden uns auch nach der Wahl weiter mit ganzer Kraft für Radwege auf den Floridsdorfer Hauptverkehrsachsen einsetzen!

Einstweilen freuen wir uns mit den Donaustädter*innen über den wirklich gelungenen, sicheren und breiten Radweg​ auf der Wagramer Straße.

Neuer Radweg auf der Wagramer Straße