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am 30. April

Forderung einer Bim-Linie 27

Erwin Toth-Isaszegi - Durch die steigende Bebauung in Großjedlersdorf und an der Siemensstraße wird die jetzige Buslinie 31A an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Darum fordern wir jetzt den Beginn der Planungen, damit die neuen BewohnerInnen schon beim Einzug ein leistungsstarkes öffentliches Verkehrsmittel vor der Haustüre haben.

Vorteile

Schon jetzt hört man, dass in der Hauptverkehrszeit der Bus 31A teilweise überlastet sei und wenn die Bauprojekte an der Siemensstraße und in Großjedlersdorf vollendet sind, wird es nicht besser werden. Aus diesem Grund fordern wir schon seit Langem eine neue Straßenbahnlinie, die den 31A auf der gesamten Strecke ersetzen würde, um den neuen und alten BewohnerInnen der Siedlungen eine bessere Alternative zum Auto bieten zu können.

Mit der neuen Straßenbahnlinie 27 würden SchülerInnen der AHS Ödenburger Straße, die BewohnerInnen des Dr. Franz-Koch-Hofes und des Josef-Bohmann-Hofes die Möglichkeit haben, schnell und umsteigefrei nach Großjedlersdorf, zur Siemensstraße (S-Bahn) oder zum Kagraner Platz (U1) zu gelangen, was teilweise bisher nicht möglich ist. Auch die BewohnerInnen des SeniorInnenheims Sorgenthalgasse bekämen einen komplett barrierefreien Zugang zu den Öffis.

Zusätzlich zu den Vorteilen einer schnelleren und dichter getakteten Verbindung zwischen Großjedlersdorf und Kagraner Platz ermöglicht der Bau des 27er, die Umgebung um die neue Bimlinie umzugestalten. Das Resultat wären Grüngleise, mehr Bäume und ein Radweg, der die neue Linie begleiten würde.

Der Streckenverlauf


Die vorgeschlagene Strecke führt ab dem Gymnasium Ödenburger Straße, welches vom heutigen 31A nicht angefahren wird, über die Mittelschule Jochbergengasse, Mitterhofergasse und den Knotenpunkt Großjedlersdorf zur Siemensstraße; von da unter der Bahnstation durch, neben den Siemensgründen, dem Einkaufszentrum an der Ecke Siemensstraße/Heinrich-von-Buol-Gasse und dem PensionistInnenwohnheim Sorgenthalgasse vorbei zur Kreuzung mit der Leopoldauer Straße. Ab der Kreuzung Leopoldauer Straße ist die Strecke über die Eipeldauer Straße und die Wagramer Straße bis zum Kagraner Platz geplant, wo man in die U1 umsteigen könnte. ​

Nach derzeitigen Plänen könnte der 27er nach Breitenlee oder ins Hausfeld verlängert werden. Leider werden unsere Bemühungen von der Bezirksvertretung mehrheitlich abgelehnt und die Stadt-SPÖ konzentriert sich derzeit lieber auf den Ausbau des U-Bahnnetzes in den Innenbezirken als auf das Straßenbahnnetz am Stadtrand.​