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am 25. Juli

Lieber Gehsteig als Parkplatz

Alexander Polansky - In der Siedlung Schwemmäckergasse will man das Projekt „Gehsteigparken“ des Bezirksvorstehers stoppen. Die Bewohner wollen den schmalen Gehsteig lieber für FußgängerInnen und Schulkinder erhalten.

Da die Schwemmäckergasse sehr schmal ist, können Blaulichtorganisationen nicht gut durchfahren oder zufahren. Um das zu verbessern, müsste ein einseitiges oder wechselseitige Parkverbot erlassen werden.

Offenbar in der irrigen Annahme, dass ein Großteil der AnrainerInnen den Verlust der Parkplätze lautstark kritisieren wird, wollte der Bezirksvorsteher die zu streichenden Parkplätze dadurch ersetzen, dass sie am Gehsteig errichtet werden. Eine Ausmessung für Gehsteigparken durch die MA28 hat bereits stattgefunden. Dadurch wurde man in der Nachbarschaft überhaupt erst darauf aufmerksam, was hier geplant ist.

Doch die AnrainerInnen beweisen nun, dass sie in großer Zahl ganz andere Prioritäten haben, als der Bezirksvorsteher annimmt. Sie sammeln derzeit Unterschriften dafür, dass der Gehsteig zur Gänze für FußgängerInnen und Schulkinder erhalten bleiben soll. Die notwendige Durchfahrtsbreite für Einsatzfahrzeuge und die Müllabfuhr soll durch das Parken auf ausschließlich einer Seite erreicht werden.

Wir Grüne schließen uns dieser Forderung an. Die Gehsteige sind bereits jetzt sehr schmal und liegen weit unter dem angestrebten Mindeststandard von 2 Metern. Der wenige Platz für Personen, die zu Fuß unterwegs sind, muss erhalten bleiben. Vor allem zum Schutz unserer Kinder und jener Schulkinder, die auf dem Weg in die Volksschule und Neue Mittelschule Jochbergengasse sind.