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am 9. September

Neu-Leopoldau bekam seinen Bus, die Schichtgründe nicht!

Webredaktion Grüne Floridsdorf - Neu-Leopoldau erhielt am 17. August 2020 seinen Öffi-Anschluss. Die Schichtgründe warten schon seit mindestens drei Jahren auf eine Buslinie.

Grüne Aktivist*innen fordern eine Busverbindung für die Bewohner*innen der Schichtgründe
Li. und re.: Dicht verbaute Schichtgründe

Die Freude in der Bevölkerung war groß, als der 30A zusätzlich zum 36B ins ehemalige Gaswerk verlängert wurde, obwohl erst ungefähr 30 Prozent von Neu-Leopoldau fertiggestellt sind. Bei den Schichtgründen hingegen sind schon mindestens 70 Prozent der Wohnbauten fertiggestellt, aber es fährt nach wie vor keine Buslinie ins Neubaugebiet!

Obwohl eine öffentliche Anbindung dringend nötig ist und den Bewohnerinnen ein Bus beim Einzug versprochen wurde, werden die potenziellen Fahrgäste mit faulen Ausreden vertröstet.

Unser Klubobmann Heinz Berger, der sich schon seit der Flächenwidmung für einen Buszubringer einsetzt, fordert mehr Kreativität bei der Suche nach Lösungen für eine bessere öffentliche Verkehrsanbindung der Schichtgründe ein: ”Vor drei Jahren wurde uns mitgeteilt, dass das Fahrgastpotenzial zu gering sei und ein Jahr später, dass der Satzingerweg zu schmal für einen Bus sein soll. Aber in drei Jahren hat sich das Fahrgastpotenzial verdoppelt! Und wenn der Satzingerweg zu schmal für einen Normalbus ist, dann könnten die Wiener Linien auch über die Hans-Czernak-Gasse zufahren oder einen schlanken, emissionsfreien City-E-Bus verkehren lassen!”

Wir Floridsdorfer Grüne meinen: Wir dürfen kein Neubaugebiet ohne Öffi-Anschluss lassen, nicht nur die Zukünftigen, sondern auch die Heutigen!