Bezirke
Navigation:
am 27. April

Parkplatz-Mekka Floridsdorf

Erwin Toth-Isaszegi, Molly Wurth - Unser Bezirk verkommt mehr und mehr zum Parkplatz für halb Niederösterreich und darüber hinaus! Immer mehr Floridsdorferinnen und Floridsdorfer haben genug davon und fordern wieder mehr Platz für die Menschen. Spät – aber doch – erkannte auch unser Bezirksvorsteher den dringenden Handlungsbedarf.

Autokennzeichen-Collage

Die Parkplatzsituation im Bezirkszentrum, in Donaufeld, in Jedlesee und um die S-Bahn- und U-Bahn-Stationen verschlimmert sich zusehends. Nach dem Schließen des Parkplatzes bei der U-Bahnstation Kagran und nachdem immer mehr Bezirke Parkraumbewirtschaftung einführten, wird bei uns der Druck auf den öffentlichen Raum immer größer.

Während andere Bezirke schon lange erkannt haben, dass der öffentliche Raum als Aufenthaltsort für die Menschen belebt werden sollte, hing unser Bezirksvorsteher viel zu lange dem Dogma aus dem vorigen Jahrhundert an, dass der öffentliche Raum für das Blech von wenigen Privilegierten gratis privatisiert werden sollte. Angesichts der rasant ansteigenden Zahl von Autos aus den Bundesländern und dem nahen Ausland verstand niemand mehr die Floridsdorfer Blockade. Das fast schon zwanghafte Festhalten am Uralt-Konzept des Gratis-Parkplatzes verhinderte außerdem eine frühzeitige Anpassung des öffentlichen Raums an die Herausforderungen der Klimakrise. Sehr spät hat jetzt offenbar auch der Bezirksvorsteher den dringenden Handlungsbedarf erkannt und eine Studie dazu in Auftrag gegeben.​

Franklinstraße: Von zehn geparkten Autos haben acht kein Wiener Kennzeichen (22.03.2021)
Parkplatz Neue Donau
Hier in der Nordmanngasse kommt ein Kinderwagen oder Rollstuhl nicht durch!
Parkplatz Arbeiterstrandbadstraße

Mit der Einführung der Parkraumbewirtschaftung würde schlagartig Platz für Geh- und Radwege frei und solche Unsitten wie das Gehsteigparken könnten endlich der Vergangenheit angehören.

Auf den zentralen Plätzen in den Grätzeln könnten wir wieder mehr Platz für Kinder, aber auch für die ältere Generation schaffen und im dicht bebauten Gebiet könnten wir mehr Bäume pflanzen, Wasserspiele und Grätzeloasen errichten, und die Gehsteige und Plätze attraktiver gestalten.

Öffentlicher Raum für die Menschen: Unser Vorschlag für eine Begegnungszone Schleifgasse.