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am 2. Dezember 2021

Soziales & Mobilität

Erwin Toth-Isaszegi - Wir informieren über aktuelle Ergebnisse zu unseren Anträgen. Wie zum Beispiel über einen möglichen zweiten offenen Kühlschrank für Floridsdorf, wo es gute Chancen auf Verwirklichung gibt!

Für einen zweiten offenen Kühlschrank in Floridsdorf braucht es tatkräftige Unterstützung aus der Bevölkerung!

Nach den Diskussionen in den zuständigen Ausschüssen und Kommissionen und der Abstimmung in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung gibt es folgende Ergebnisse und weitere Entwicklungen zu unseren Grünen Anträgen:


Soziales


  • Sitzbank Ignaz-Köck-Straße
    Unser Antrag über eine Sitzmöglichkeit bei der Haltestelle Ignaz-Köck-Straße wurde geprüft und
    genehmigt, die Bank wird aufgestellt.​
  • StoP: Stadtteil ohne Partnergewalt
    Das Projekt befindet sich in der Schwebe, da die Finanzierung (Bund, Land oder Bezirk) noch nicht klar ist. Im Dezember sollen mehr Informationen vorliegen.
  • Zweiter offener Kühlschrank für Floridsdorf
    Das Projekt "Offener Kühlschrank" wird von einem sozialen Verein mit ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen betreut. Hier können gute überschüssige Lebensmittel abgegeben werden, und von jenen abgeholt werden, die sie brauchen können. Das tolle Angebot gibt es seit mehreren Jahren in der VHS Großfeldsiedlung. Für einen zweiten Standort im Lokal der Gebietsbetreuung am Schlingermarkt braucht es aber noch zuverlässige ehrenamtliche Mitarbeiter:innen. Interessent:innen können sich direkt bei der Gebietsbetreuung Stadterneuerung​ melden.


Verkehr


  • Durchfahrtssperre Nordmanngasse
    Unser Antrag für eine Durchfahrtssperre in der Nordmanngasse Höhe 72, um den Durchzugsverkehr zu stoppen, kann leider nicht in dieser Form umgesetzt werden. Der Grund ist, dass bei Sackgassen ein verpflichtender Wendehammer am Ende dieser Straße vorhanden sein muss.
    Da hierfür kein Platz vorhanden ist bzw. nur durch neue Versiegelung geschaffen werden würde, haben wir den Antrag zurückgezogen.​
    Es wird aber im Frühjahr und im Sommer mehr von der Polizei kontrolliert werden und als Unterstützung eventuell ein Geschwindigkeits- und Verkehrszähler aufgestellt.
  • Mehr Radabstellplätze
    Der Antrag für mehr Radabstellplätze in Floridsdorf, genauer in der Rußbergstraße nahe der Straßenbahnstation Rußbergstraße der Linie 26, An der oberen Alten Donau I / Ecke
    Theodor-Körner-Gasse 8 und an der Pragerstrasse zwischen Koloniestraße und Rappgasse, wird von der MA28 überprüft.​
  • 32A
    Die Wiener Linien äußerten sich endlich zu unserem Antrag für die Verlängerung der Betriebszeiten für den 32A. Jedoch lehnen sie diese ab, weil sie eine zu niedrige Frequenz und Fahrgastpotenzial sehen. Laut den Wiener Linien soll es mit der S-Bahn, dem 26er und dem 34A genug Alternativen geben.
    Wir Grüne meinen jedoch, diese Alternativen nützen nur als Verbindung zwischen Strebersdorf mit dem Floridsdorfer Bezirkszentrum, nicht jedoch die Querverbindungen der Region Strebersdorf.
    Außerdem wurde von den Wiener Linien kein Kostenvoranschlag zu einem Probebetrieb eingereicht. Die Wiener Linien werden laufend zu nächsten Verkehrskommissionen eingeladen. Wir bleiben auf jedem Fall dran!​ 
  • Verbesserte Ampelschaltungen für Radler:innen
    Unser Antrag zur unabhängigen Schaltung der Räumzeit für Radfahrende und Fußgehende an der Kreuzung Julius-Ficker-Straße/Sandauergasse wird von der zuständigen Stelle (MA33) abgelehnt. Die MA33 sagt aber eine Prüfung zu, wenn wir Beispiele vorbringen, wo die Ampelschaltungen für Fußgänger:innen und Radfahrende unabhängig voneinander schalten (Im Sinne: Warum funktioniert es dort, aber nicht da?). Wenn ihr Beispiele habt in Floridsdorf oder in Wien, dann bitte an floridsdorf@gruene.at schreiben! Je mehr Beispiele, desto besser.

    Kleine Erklärung: Die Räumzeit bei einer Ampel ist einfach gesagt jene Zeit, in welcher die Ampel schon Rot ist, aber die Ampel für den querenden Verkehr noch nicht grün geschaltet ist. Dies wird deshalb gemacht, um z.B. Fußgehenden, die noch in der grünblinkenden Phase die Fahrbahn betreten, genügend Zeit zu geben diese auch vollständig zu queren, bevor Autos über die Straße fahren. Derzeit ist an der besagten Kreuzung die Fußgänger:innen und Radfahrende-Ampel gleichgeschaltet. Jedoch brauchen Radfahrende weniger Zeit die Kreuzung zu queren, weshalb sie eine kürzere Räumzeit haben als Fußgehende. Wenn die Räumzeit für Radfahrende verkürzt wird, haben Radfahrende eine längere Grünphase.​