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am 17. Juni

Danke, Haus Winkeläckerweg!

Susanne Dietl - 14 Jahre lang wurden in Haus Winkeläckerweg Flüchtlinge betreut. Vor allem Familien mit Kindern fanden nach der Flucht hier eine zweite Heimat. Mit Ende Juli wird die Unterkunft nun aufgrund der sinkenden Flüchtlingszahlen geschlossen. Zum Abschiedsfest am 14. Juni kamen viele Freunde, ehrenamlich Engagierte und Leute aus der Nachbarschaft.


Die Stimmung beim Abschiedsfest war eine ganz andere als bei der Eröffung des Heimes. Die Anwesenden erinnerten sich beim Abschiedsfest, wie es vor 14 Jahren begann. Als die ersten Flüchtlinge hier einziehen sollten wiegelten verantwortungslose PolitikerInnen die Stimmung bei der Informationsveranstaltung im Haus der Begnung dermaßen auf dass die Situation gefährlich zu eskalieren drohte.

Heute, vierzehn Jahre später, hat sich die Stimmung komplett gedreht. Dem Team des Arbeiter Samariterbundes ist es gelungen, hier im Heim und in der Nachbarschaft eine freundliche Atmosphäre zu schaffen. Trotz der einfachen und bescheidenen Einrichtung war das Haus Winkeläckerweg für viele BewohnerInnen ein Paradies und wurde zur zweiten Heimat. Das zeigt sich nicht nur bei der funktionierenden Integration der Kinder in den Schulen der Umgebung oder bei den vielen Veranstaltungen, die hier gemeinsam begangen wurden. Auch die liebevolle Gartengestaltung durch die BewohnerInnen selbst und der Gemeinschaftsgarten, für den das Heim sogar eine Auszeichnung erhalten hat, zeigt, dass man sich hier "daheim gefühlt" hat.​

Wir sagen Danke!

Da die Unterkunft mit 31. Juli 2019 aufgrund der sinkenden Flüchtligszahlen geschlossen wird, wollen wir jenen Danke sagen, die hier Menschen auf der Flucht für einige Jahre ein sicheres Zuhause ermöglicht haben!
In diesem Sinne bedanken wir uns beim Team des Haus Winkeläckerweg für die tolle Arbeit, die hier geleistet wurde. Ein ganz großes Dankeschön sagen wir auch an die vielen Freiwilligen aus der näheren und ferneren Umgebung, die mitgeholfen haben, dass das Haus Winkeläckerweg zu einem Vorzeigeprojekt in Sachen Integration und Flüchtlingshilfe geworden ist.​