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am 23. September

Grünzug statt B 232!

Webredaktion Grüne Floridsdorf - Angesichts der Klimakrise ist dringend ein Umdenken beim Verkehr notwendig: Die im vorigen Jahrhundert geplante Trasse der B 232 muss dauerhaft als Grünland erhalten bleiben!

Trasse im Donaufeld

Am 7. September 2019 trotzten viele Anraine*innen und verkehrspolitisch Interessierte dem schlechten Wetter und fuhren bei der Familien-Radfahrt gegen die B 232 entlang der Trasse vom Donaufeld bis zur Siedlung Draugasse, um wieder darauf aufmerksam zu machen, welch wertvoller Grünraum durch diese sinnlose Straße zerstört würde.

Wenige Tage später, am 11. September 2019, beantragten die Floridsdorfer Grünen eine Umwidmung der gesamten Trasse in Schutzgebiet Wald- und Wiesengürtel(SWW). Die Floridsdorfer Grünen regten an, die veralteten Pläne fallen zu lassen und das Steuergeld für sinnvolle Alternativen wie den dringenden Ausbau des öffentlichen Verkehrs in der Region einzusetzen!​

Geplanter Straßenverlauf
Anrainer*innen machen mobil gegen die B232

Mittlerweile gibt es bereits mehrere Tausend Unterschriften von Anrainer*innen gegen den Bau dieser Durchzugsstraße. Für Heinz Berger, Klubobmann der Floridsdorfer Grünen, ist diese deutliche Willenskundgebung nicht überraschend: „Der Bau der B 232 würde noch mehr Verkehr auf die bereits heute völlig überlasteten angrenzenden Straßen bringen!“

Der Antrag, diese nie realisierte Trasse aus der Flächenwidmung zu nehmen, wurde in der Sitzung der Bezirksvertretung Floridsdorf am 11.9.2019 mehrheitlich abgelehnt, nur GRÜNE und NEOS sprachen sich dafür aus.​

Klubobmann Heinz Berger bringt es auf den Punkt: „Angesichts der Klimakrise wirken die Straßenbaupläne aus dem vorigen Jahrhundert geradezu zynisch. Auch in Floridsdorf ist ein Umdenken bei der Verkehrsplanung endlich notwendig. Leider reicht der Einsatz von SPÖ, FPÖ, ÖVP und WIFF gegen die Klimakrise nur zu schönen Wahlreden, aber wenn es ernst wird, fallen sie in ihre rückschrittlichen Positionen zurück. Es wird höchste Zeit, dass sie von unseren Kindern lernen und nicht deren Zukunft verspielen!“​

Weitere Informationen der Bürgerinitiative NEIN zur B232​​