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am 24. April

Pius Parsch-Platz: Wie er war, wie er ist und wie er hätte sein können!

Brigitte Parnigoni - Wir freuen uns über den neu gestalteten Pius Parsch-Platz, der zweifelsohne an Aufenthaltsqualität gewonnen hat. Dennoch werden wir immer wieder auch mit Kritik konfrontiert.

Jahrelange Forderungen, nicht zuletzt auch von uns Grünen, fanden 2017 endlich Gehör und es wurde mit der Planung der Neugestaltung des Pius Parsch-Platzes begonnen.

Auch die Bevölkerung wurde in einer Veranstaltung im Haus der Begegnung, wo Wünsche und Vorstellungen eingebracht werden konnten, während der Bauphase eingebunden.

Der "alte" Pius Parsch-Platz war unansehnlich, wurde von Autos dominiert und diente ausschließlich als Parkplatz. Selbst die Kirche verschwand förmlich dahinter. Und auch die Lokale, die es entlang der Promenade gab, hatten nur wenig einladende Schanigärten.

Danke eines privaten Investors, der das Parkhaus finanzierte, gelang es nun, die Stellflächen unter den Platz zu verlegen.

Im Herbst 2018 wurden die Umbauten abgeschlossen. Mit Frühlingsbeginn ging nun auch das Wasserspiel, das einer der Wünsche bei der Gestaltung des Platzes war, in Betrieb.

Und es zeigt sich, dass der Platz gerne von der Bevölkerung angenommen wird: Die konsumationsfreien Sitzgelegenheiten laden zum Plausch ein, die Kinder finden Platz zum Spielen, nicht zuletzt rund um die kleinen Springbrunnen! Darüber hinaus​ werden sie im Sommer während der Hitzeperioden für ein bisschen Kühlung sorgen.

Auch die Schanigärten sind jetzt sicher um etliches attraktiver!


​Kritik, die immer wieder geäußert wird, betrifft allerdings die Oberflächengestaltung, die hauptsächlich aus Beton besteht. Die Rabatte, die mit Pflanzen der Saison bepflanzt werden, machen nur einen gringen Teil der Fläche aus. Und die Bäume sind halt derzeit wirklich noch klein!

Sicher hat unser Bezirkszentrum mit diesem Platz zum Verweilen anstelle eines Parkplatzes gewonnen; leider sind aber tatsächlich​ bessere Lösungen vertan worden. Bereits 2005 (!!) haben wir Grüne gefordert, dass die Autos verschwinden und statt dessen ein Park angelegt wird - mit Wiesen, Brunnen, Sitzmöbeln usw. Dazu hat leider letztendlich eine Mehrheit im Bezirksparlament für die Umsetzung gefehlt.