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am 30. April

Grünspange Grellgasse

Gabriele Tupy - Der erster Teil eines 7km langen Grünkeils Grünzugs zwischen Marchfeldkanal und Alter Donau wird ausgestaltet! Im April wurde auf Höhe der Draugasse eine Lindenallee gepflanzt, ein neuer Fuß- und Radweg zwischen der Draugasse und dem Marchfeldkanal und weitere Maßnahmen folgen demnächst.

Auf Höhe der Draugasse wurde eine Lindenallee gepflanzt, ein neuer Fuß- und Radweg zwischen der Draugasse und dem Marchfeldkanal folgt demnächst.

1990 tauchte in den Planungsunterlagen der Stadt Wien erstmals die „Generelle Grünplanung für den Grünkeil Donaufeld-Nordrandsiedlung“ auf, später Alte Donau-Marchfeldkanal. 2010 von uns Grünen in der ersten Rot-Grünen Stadtregierung aus dem Dornröschenschlaf geweckt, wird nun der erste Teil zwischen dem Marchfeldkanal und der Draugasse umgesetzt.

Die Freude unter den BewohnerInnen an der Draugasse und entlang der Grellgasse ist groß. Im April 2018 wurde auf Höhe der Draugasse eine Lindenallee gepflanzt, ein neuer Fuß- und Radweg zwischen der Draugasse und dem Marchfeldkanal folgt voraussichtlich noch bis Jahresende. Das Gebiet wird auch ökologisch aufgewertet durch weitere Baum- und Strauchpflanzungen sowie durch ökologische Maßnahmen zum Lebensraumschutz für streng geschützte Tier- und Pflanzenarten, wie zum Beispiel den hier vorkommenden Zauneidechsen. Auch eine Blumenwiese als wichtiger Lebensraum für Wildbienen und viele Schmetterlingsarten ist geplant. Der neue Rad- und Fußweg wird entlang der Felder außerhalb des bestehenden Wäldchens führen. Zwischen den neuen Häusern an der Grellgasse werden mehrere Verbindungswege durch das Wäldchen zum neuen Fuß- und Radweg geschaffen. Damit wird in den nächsten Monaten der erste Teil des Grünzuges zwischen dem Marchfeldkanal und der Alten Donau umgesetzt.

Die 1990 erstmals erwähnte „Generelle Grünplanung für den Grünkeil Donaufeld-Nordrandsiedlung“ von Wilfried Kirchner im Auftrag der MA 18 beinhaltete einen knapp 7 Kilometer langen Grünkeil mit Verbindungsbach zwischen dem Marchfeldkanal (nahe des Heeresspitals in Stammersdorf) im Norden und der Alten Donau (nahe des Drygalskiwegs) im Süden. Obgleich das Projekt ab 1994 immer wieder in Beschlüssen der Stadt zu finden war – der Bach wurde nicht immer explizit erwähnt – fehlten konkrete Umsetzungsschritte. 2010, zu Beginn der ersten Rot-Grünen Stadtregierung, haben wir Grüne das zuletzt in Schubladen verschwundene Projekt zurück ans Licht geholt und seither kontinuierlich weiterverfolgt. Auch wenn ein durchgängiger Bach aus finanziellen Gründen vorerst nicht mehr realistisch erscheint, stellt der neue Grünzug eine hohe Erholungsfunktion für die Bevölkerung dar und schafft vielfältige, ökologisch bedeutsame Lebensräume für Pflanzen und Tiere.