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am 16. März

Hilfe beim Welt Retten ist gefragt!

Jürgen Schwingshandel - Unsere Wählerinnen wissen längst, was jedeR einzelne tun kann, um unsere Umwelt nicht über Gebühr zu belasten. Da es aber ums Ganze geht, reicht das nicht aus.

Alle müssen Rudern

Wenn jedeR einzelne von uns in seinem/ihrem privaten Umfeld darauf achtet, Energie effektiv einzusetzen und mit Rohstoffen verantwortungsvoll umzugehen, dann ist das gut so. Leider tun das aber bei weitem nicht alle. Daher ist es ein bisschen so, als wenn unser Weltenboot auf einen Wasserfall zusteuert und sich dabei ein Teil der Besatzung an den Rudern abmüht, während die anderen die Füße ins Wasser hängen oder sich auf der Luftmatratze hinterher ziehen lassen.

​​​​​​Die Politik ist gefordert

Nicht umsonst fordert​ ​​Fridays For Future​​​ den Abbau von direkten und indirekten Subventionen von umweltfeindlichem Verhalten. Die milliardenschwere Förderung von Flugbenzin ist dabei nur die Spitze des Eisberges. Und ja, natürlich kann Floridsdorf oder auch Österreich hier allein praktisch nichts tun. Aber bald sind EU-Wahlen und die EU als eine der größten und stärksten Wirtschaftsmächte der Welt kann hier ganz klar etwas tun.

Ein weiterer Punkt ist Flächengerechtigkeit. Ob auf Kurz- und Mittelstrecken das Auto nun 5, 10 oder 50 mal so viel Ressourcen verbraucht wie das Fahrrad ist schwierig zu sagen. Aber dass es deutlich mehr verbraucht wird von niemandem bestritten. Auf Mittel- und Langstrecken hingegen ist die Bahn dem Auto wiederum weit überlegen. Und dennoch werden sowohl von privater wie auch von öffentlicher Seite deutlich mehr Mittel in den Auto-Straßenbau gesteckt als in Rad- und Schieneninfrastruktur investiert.

Dabei geht es freilich nicht nur um Geld, sondern auch um Fläche, die wir für unser Leben im Allgemeinen und unsere Versorgung mit gesunden Lebensmitteln im Besonderen viel besser verwenden könnten. Die dritte Piste am Flughafen Schwechat oder eine Autobahn durch den Nationalpark seien hier nur als Horn des Drachens, den es zu bekämpfen gilt, erwähnt.​

Fordert die Politik

Natürlich freuen wir uns über jede Stimme, die Ihr uns bei den anstehenden Europawahlen oder jeder anderen Wahl gebt, damit wir dem Drachen der Untätigkeit ein bisschen einheizen können. Vor allem aber: Geht weiter raus auf die Straße und sagt all denen, die es noch nicht kapiert haben, was Sache ist. Wir werden uns dort treffen, versprochen!