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Donnerstag

"Rettet die Bienen" goes Europe

Wolfgang Parnigoni - Sarah Wiener, Starköchin und Grüne EU-Kandidatin, präsentiert ihr Buch "Bienenleben. Vom Glück, Teil der Natur zu sein“. Eine EU-weite Bürgerinitiative startet im Juni.

Sarah Wiener an einem Bienenstock


Die Biene stehe stellvertretend für das immer dramatischere Artensterben an sich. „Was ist aus den vielen Schmetterlingen und Heuschrecken geworden? Es fehlt die Vielfalt und Buntheit von früher“, betont Wiener. Die Biene und ihr Lebensraum seien bedroht – vor allem durch Pflanzengifte, die industrialisierte Landwirtschaft sowie die Bodenversiegelung. Hier sei die Politik stärker gefordert denn je, sagt Sarah Wiener.​

Pestizidausbringung mit Sprühfahrzeug
Wir wollen kein Gift im Essen!


Ihr langjähriges Engagement für vernünftig produzierte Lebensmittel nennt Wiener auch als Beweggrund, bei der EU-Wahl zu kandidieren. "Trotz zunehmender Klimakatastrophen negieren wir, dass wir Teil der Natur sind und glauben, wir können sie beherrschen."​

​​​​​„Rettet die Bienen! Schutz der Artenvielfalt und Verbesserung der Lebensräume von Insekten in Europa“


EU-BürgerInnen können sich ab sofort registrieren und ab Anfang Juni mit einer Unterschrift im Internet für stärkeren Schutz von Bienen einsetzen. Die EU-Kommission hat am 15.Mai eine entsprechende Bürgerinitiative zugelassen. Die InitiatorInnen fordern unter dem Motto „Rettet die Bienen“ die Förderung der Vielfalt in der Natur zum übergeordneten Ziel der Agrarpolitik zu machen. Der Einsatz von Pestiziden soll stark reduziert werden. Kommen innerhalb eines Jahres mindestens eine Million Stimmen aus wenigstens sieben EU-Staaten zusammen, muss die EU-Kommission die Forderungen im Detail prüfen und innerhalb von drei Monaten reagieren.



Zurück zu den Grünen! - Warum ist das wichtig?


Stellen Sie sich vor, wenn hunderte Schmetterlings- und Bienenarten massenhaft (aus)sterben - wer bestäubt dann die Blüten der Wild- und Nutzpflanzen?

Im Mai 2019 stellte der Weltbiodiversitätsrat (IPBES) im globalen Bericht zum Zustand der Artenvielfalt fest: Von geschätzt acht Millionen Tier- und Pflanzenarten weltweit sind rund eine Million vom Aussterben bedroht. Das Ausmaß des Artensterbens war in der Geschichte der Menschheit noch nie so groß wie heute - und die Aussterberate nimmt weiter zu.

Am 26. Mai 2019 entscheiden Sie mit Ihrer Wahl, welche Parteien diese Gesetze aushandeln und festlegen. Entscheiden Sie sich diesmal für eine Partei, die nicht von der Agrarindustrie gesponsert wird. Zurück zu den Grünen!​