Mach mit beim Geh-Check!

Ab sofort stehen bei „LiDo geht“ die Gefahren und Hindernisse im Mittelpunkt beim Zu Fuß-Gehen in Transdanubien. Mit der GehCheck-App können jetzt alle mithelfen!

Zu-Fuß-Gehen ist die klimafreundlichste Form der Mobilität. Nich überall ist es aber so entspannt möglich wie hier in der Moritz Dreger-Gasse.
Bezirksrätin Ursula Hofbauer nutzt bereits eifrig die GehCheck-App, mit der jetzt Gefahrenstellen oder Schwachpunkte erfasst werden können.
Heidi Sequenz, Mobilitätssprecherin der Wiener Grünen, ist gespannt auf die Ergebnisse von LiDo. Hier in der Dückegasse gibt es vorerst nur Verbesserungen für den Autoverkehr auf Kosten von Grünraum und Fußgänger:innen.

Das Projekt „Links der Donau geht“ (LiDo geht) befasst sich mit dem Zu-Fuß-Gehen in Floridsdorf und der Donaustadt. In der ersten Halbzeit ging es um schöne Strecken und Spazierwege in Transdanubien. Dazu hat die Mobilitätsagentur in den letzten Monaten einen Kalender mit Spaziergängen eingerichtet und eine Fußwegekarte aufgelegt.

Einfach mitmachen!

Ab sofort geht es allerdings darum, Hindernisse und Gefahren für das Zu-Fuß-Gehen aufzuzeigen. Dazu gibt es nun die sogenannte GehCheck-App. Andrea Pelzmann, Bezirksrätin der Donaustädter Grünen erklärt: „Mit der GehCheck-App kann man Gefahrenquellen oder Schwachpunkte beim Zu Fuß Gehen in Transdanubien jetzt einfach am Handy eintragen. Damit leistet man einen wichtigen Beitrag dafür, dass in unseren beiden großen Bezirken möglichste viele Problemstellen erfasst werden!“
Alternativ dazu kann man die eigenen Anliegen zum Zu Fuß-Gehen auch mittels Web-Formular abgeben.

LiDo-Treffen in großer Runde

Der neue Themenschwerpunkt bei „LiDo geht“ wurde mit einer imposanten Runde an Expert:innen und vielen Interessierten am 16.11.2022 in der VHS Kulturgarage in der Seestadt eingeleitet. „Ein geschickter Schachzug der Projektverantwortlichen“, stellt Ursula Hofbauer, Bezirksrätin der Floridsdorfer Grünen, fest: „Der Standort war von der U2-Station Aspern Nord nur über eine gefährliche Strecke auf der Fahrbahn ohne Gehsteig und mit etlichen vorbeirasenden Autos zu erreichen. Damit wurden die Teilnehmer:innen gleich mit der harten Realität konfrontiert, die wir hier in Transdanubien zum Teil leider haben. Denn laut Google Maps gilt diese Strecke als Fußweg!“

Masterplan Gehen für Floridsdorf und Donaustadt

Wolfgang Orgler, Klubobmann der Donaustädter Grünen, freut sich, dass jetzt auch Transdanubien beim Masterplan Gehen an der Reihe ist. Er erklärt: „Einige Wiener Bezirke haben mit Unterstützung der Mobilitätsagentur bereits einen Masterplan Gehen entwickelt. Ich bin absolut beeindruckt von der fachlichen Expertise und dem wissenschaftlichen Aufwand, der diesem Projekt zugrunde liegt. Wir Grüne unterstützen das Vorhaben 100%ig!“

Aber wie viel wird umgesetzt?

Dennoch bleiben wir Floridsdorfer und Donaustädter Grünen vorerst nur vorsichtig optimistisch. Heidi Sequenz, Gemeinderätin und Mobilitätssprecherin der Wiener Grünen, erklärt: „Letztendlich bleibt abzuwarten, wie viel vom Masterplan Gehen tatsächlich in Transdanubien umgesetzt wird. Vor allem, ob es bei der Umsetzung wieder einmal nur bei den einfachen und kostengünstigen Maßnahmen bleibt, die niemanden wehtun, oder ob es diesmal auch Mut zu essentiellen Verbesserungen gibt. Wir Grüne bleiben jedenfalls an dem Thema dran!“

Die GehCheck-App
Im Rahmen des Projekts „LiDo geht“ wird nun die GehCheck-App eingesetzt. Damit kann jede:r Schwachstellen beim Zu Fuß gehen in Transdanubien jetzt ganz einfach eintragen.
https://GehCheckApp


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